Von Verwachsungen, Verwindungen und Verzahnungen
Das Material Holz stellte für Jean-Louis Ruffieux eine angenehme Abwechslung und einen guten Kontrast zu seiner Arbeit mit Stein dar. In den meisten Fällen formte er aus dem Holz alter Olivenbäume, die er selbst im Tessin oder in Italien aufgespürt hatte, Skulpturen und Stücke. Diese tragen mit ihren Verwachsungen, Verwindungen und Verzahnungen das Werk der Natur noch in sich – und zeigen dabei doch klar, dass sie von künstlerischer Hand bearbeitet wurden.
Als 1999 der Sturm Lothar in Lenzburg Lindenbäume und gar die mächtige Thuja vor seinem Atelier «La chapelle» fällte, nahm er kurzerhand auch dieses Holz, um daraus Einzelstücke von faszinierender Ausstrahlung zu schaffen.